Spenden auf den Weg gebracht

Bremen,d. 2.02,2012

Roda und die save-me-bremen Gruppe sind überwältigt und sehr dankbar über die Spendenbereitschaft der BremerInnen und Butenbremer. Wir alle sind zutieftst bewegt von der großen Hilfsbereitschaft aller Spender.

Viele Einzelspenden, eine Spende von den kleinen Näherinnen Tilda und Ella, Spenden von Kirchengemeinden - teilweise wurde in den Gemeinden die Kollekte eines Sonntagsgottesdienstes gespendet -  und auch Sachspenden sind bei uns angekommen.

Alle SpenderInnen können sicher sein, dass der Verein Zuflucht-Ökumenische Ausländerarbeit und die save-me-bremen Gruppe sehr sorgfältig mit den Spendengeldern umgehen werden.

Wir begleiten die Familie bis zur Vollendung der Familienzusammenführung und werden Sie darüber informieren. Weiterhin werden Roda und ihre Tochter Hagira von 3 Paten der save-me-bremen Gruppe betreut um ihnen bei der Bewältigung der tgl. Aufgaben zu helfen.

Am 17.Januar wurden in Nairobi/Kenia die DNA-Proben von Rodas Mann und ihren Kindern genommen. Diese sind inzwischen in Bremen bei einem Institut für Pharmakologie angekommen und das Gutachten wird in den nächsten Tagen erstellt. Danach erhält die Bremer Ausländerbehörde das Ergebnis der Untersuchung. Jetzt können die Visa ausgestellt  werden und die Familienzusammenführung kann starten. (Natürlich muss noch einiges organisiert werden. Flug, größer Wohnung usw.usw.)

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Hilfe für Roda

Roda und ihre Tochter Hagira

Artikel im Kurier am Sonntag-27.11.2011

Näherinnen aus Nächstenliebe Artikel im Weser Kurier am Donnerstag, d. 22 12 2011

Artikel im Weser Kurier am Sonnabend, d.  31.12.2011

Roda und ihre Tochter Hagira                                         

seit dem Herbst 2010 betreuen wir als Paten der save-me-bremen Gruppe  eine 32-jährige  Frau aus Somalia mit ihrer kleinen Tochter, die im Oktober 2010  im Rahmen eines UNHCR Abkommens zusammen mit 100 weiteren Flüchtlingen aus Malta nach Deutschland übernommen wurden. Da Bremen 1 Prozent dieser Flüchtlinge aufnehmen musste, gelangte sie somit in das Übergangswohnheim in der Steinsetzerstraße.

Mittlerweile wohnt sie mit ihrer Tochter in einer kleinen Wohnung und besucht erfolgreich einen Integrationskurs. Dieses ist ihr durch den Sonderstatus, den sie als Kontingentflüchtling hat, möglich gemacht worden. Kontingentflüchtlinge werden auf Dauer hier bleiben, weil eine Rückkehr in ihre Heimat nicht möglich ist. Ziel ist es, diese Menschen in Deutschland voll zu integrieren.

Roda  hat uns ihren Fluchtweg wie folgt beschrieben:

 Als Roda im April 2008 vom Markt in Mogadischu in ihr Dorf zurückkehrt, herrscht Aufruhr: Soldaten haben die Häuser überfallen. Ihre Neffen und Nichten, ihre kleinen Kinder Najma, Fitiima und Abdulrahman, ihr Ehemann  Hassan und die alte Mutter sind verschwunden. Einen Monat lang sucht die schwangere Frau nach ihrer verschollenen Familie. Bis ihr jemand erzählt, sie brauche nicht mehr zu suchen. Alle seien tot. Nach dieser Nachricht macht sie sich mit einer Gruppe auf den Weg um in ein sicheres Land zu kommen. Nach einer wochenlangen Reise unter schwersten Bedingungen kommt sie zu Fuß oder auf überladenen LKWs  von Somalia über Eritrea und den Sudan  nach Bengasi in Libyen und wird dort verhaftet und  zusammen mit 43 Frauen ins Gefängnis gesteckt. Nach 5 Monaten wird sie entlassen und zieht weiter nach Tripolis. Dort findet sie Unterschlupf bei anderen Somaliern und bringt am 1.1.2009 ihre Tochter Hagira zur Welt. Wenig später erfährt sie, dass ihre Familie noch lebt und nach Nairobi geflüchtet ist. Mit ihrem letzten Geld kauft sie sich einen Platz auf einem überladenen Schiff  in Richtung Malta. Hier wird sie zusammen mit anderen Flüchtlingen von Soldaten in ein Lager gesteckt. Nach acht Monaten erfährt sie, dass sie als Kontingentflüchtling von Deutschland übernommen wird um die überfüllten Lager auf Malta zu entlasten.

Roda möchte nun im Rahmen der Familienzusammenführung ihre 3 Kinder und ihren Ehemann, nach Deutschland nachkommen lassen. Ihr Rechtsanwalt in Bremen hat die Anträge hierfür bei der Ausländerbehörde gestellt. Der Ehemann und die Kinder sind  bei der Deutschen Botschaft in Nairobi/Kenia vorstellig geworden und warten nun auf  die Visum-Erteilung. Sie leben zur Zeit in einem Flüchtlingslager in Nairobi.

Vor der Erteilung eines  Visums muss nun über eine DNA – Analyse festgestellt werden, ob es tatsächlich ihre Kinder und der Mann der Vater der Kinder ist. Die Untersuchungen werden von einem Institut in Bremen durchgeführt. Die Proben  werden in Nairobi von einem Vertrauensarzt der Deutschen Botschaft entnommen und  nach Bremen zur weiteren Untersuchung und Erstellung des Gutachtens geschickt. Das Gutachten wird dann an die Ausländerbehörde gegeben. Erst danach fällt die Entscheidung über die Erstellung eines Visums.

Die Kosten für die DNA-Untersuchungen und die Reisekosten müssen von Roda aufgebracht werden. Diese belaufen sich auf ca. 4.000 €  

Dieses ist für sie auf die nächsten Jahre gesehen nicht zu schaffen.

Wir möchten ihr gerne dabei helfen diese hohe Summe zu beschaffen um wieder mit ihrer Familie zusammen leben zu können.

Wir bitten Sie deshalb um Spenden auf folgendes Konto:

Zuflucht-Ökumenische Ausländerarbeit e.V.

Sozialfonds – Roda  

Konto-Nr.:11 83 05 85

Sparkasse in Bremen

BLZ: 290 501 01

 

Sobald sie ein Visum haben, könnten sie im Rahmen der Familienzusammenführung nach Bremen kommen

www.save-me-bremen.de           facebook:save-me-bremen